Ein weiteres Bild der Situation konnten wir uns im Januar bei einer Reise in den Westen Nepals machen. Die ohnehin schon großen Probleme des Landes wurden durch die politische Situation im Süden des Landes zusätzlich verschärft. Die Schwächung der indischstämmigen Bevölkerung durch die neue Verfassung im Herbst 2015 führte zu einer Grenzblockade durch Indien. Es kam zu einem Benzin -und Gasmangel, und daraus resultierend zu allgemeinen Problemen in der Versorgungslage. Diese Situation hat sich in den letzten Wochen entspannt, ist aber noch nicht überstanden.

Zugesagte Hilfsgelder der Regierung von knapp € 2000.- ,für vom Erdbeben betroffene Familien, werden wenn überhaupt, nur Häppchenweise ausbezahlt. Effektive Hilfe, die aber auch von der Regierung erschwert wird, erfolgt hauptsächlich durch die vielen in Nepal tätigen NGO´s (Nichtregierungsorganisation). Und natürlich, wie in solchen Ländern üblich, durch das Improvisationstalent der Bevölkerung.

Wenn man als Tourist nach Kathmandu kommt, wird man von alledem nicht viel mitbekommen. Das Leben geht “fast” seinen normalen Gang. Die Strassen sind wie üblich chaotisch überfüllt und das bunte Treiben in den Gassen der Altstadt läßt einen die Probleme fast vergessen. Es gibt eine rege Bautätigkeit, die es aber auch schon vor dem Beben gab. Zerstörte Häuser werden zum Teil abgebaut, aber gibt es auch unzählige beschädigte, nicht bewohnbare Häuser. Auch hier in der Stadt gibt es immer noch Behelfs-und Notunterkünfte. Wir besuchten ein grösseres Lager (Tuchhe Pathi) in der Nähe der großen Stupa von Bouddhenath.

Etwas Anders die Situation auf dem Land. Aufgrund der Unzugänglichkeit und meist fehlenden Geldmittel, lebt man hier weiter in Behelfsunterkünften (Zeltplanen oder Wellblech). Wenn gebaut wird, meist in einfachster Weise und nicht Erdbebensicher, mit vorhandenen Steinen, meist ohne Zement. Ausnahmen sind die Trekkingregionen. Hier versucht man Hotels und Lodges schnell wieder aufzubauen oder neu zu errichten, um den stagnierenden Tourismus schnell wieder in Gang zu bringen. Auch die Wege, die von durch das Beben ausgelösten Gerölllawinen zerstört wurden, sind großteils wieder hergestellt. Somit sind alle Trekkingtouren, mit eventuell kleinen Einschränkungen, wieder zu begehen. Der nach dem Beben ausbleibende Tourismus kommt erst langsam wieder in Schwung. Ein Grund mehr, dieses wunderschöne Land mit seinen wundervollen Menschen zu besuchen.

Wer sich weiter informieren oder mir Spenden helfen will, darf sich gern auf unseren Websites informieren.

Informationen zu Spenden: www.sternnepal.de
Informationen zu Reisen und Trekking in Nepal: www.samdo-trekking.de
Wer nepalesisch essen und gleichzeitig etwas Gutes tun will, ein Teil des Betrages wird als Spende abgeführt: www.rose-bettringen.de

Peter Eggensperger
Ute Schmid

Öffnungszeiten:

Montag: ab 17.00 Uhr
Vesper, Flammkuchen & Dal Bhat
Dienstag: ab 17.00 Uhr
Vesper, Flammkuchen & Dal Bhat
Mittwoch:
Ruhetag
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Wirtshaus zur Rose

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